Leipziger Werkstatt-Tag für Seniorenarbeit - Was unser Leben reich macht

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WAS UNSER LEBEN REICH MACHT

Was unser Leben reich macht - darüber lässt sich streiten. Die Meinungen gehen auseinander: was der eine als Ziel seiner Träume sieht, ist für einen anderen belanglos. Manche Ältere lächeln, wenn sie an die Wünsche ihrer Jugend denken. Was wir für erstrebenswert halten, was wir zum Reichtum des Lebens zählen, wandelt sich - weil wir uns selbst wandeln, weil sich die Perspektive ändert. Ältere wissen um manche Begrenztheiten und das schärft den Blick auf das Wesentliche: Was gab und gibt meinem Leben Sinn? Was gibt meinem Leben Bedeutung? Vielleicht kommen wertvolle menschliche Beziehungen, durchgestandene Krisen, innere Bilder schöner Erinnerungen in den Blick.

Zu unserem Werkstatt-Tag sind Menschen eingeladen, die für sich und mit Anderen und für Andere ihre Sinne schärfen, ihr Wissen erweitern, ihre Gesprächsfähigkeit fördern wollen. Menschen, die in Kirche, Diakonie und Caritas andere auf ihrem Lebensweg begleiten und dafür auf Anregungen hoffen. Lassen Sie sich einladen zu einem gemeinsamen Weg durch unseren Werkstatt-Tag. Die ökumenische Vorbereitungsgruppe freut sich auf Ihr Kommen.

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Eingeladen sind…

  • ehrenamtlich Engagierte (in der Seniorenarbeit)
  • Diakonie- und Caritasbeauftragte, Kirchenvorstandsmitglieder
  • Verantwortliche und Interessierte in der Seniorenarbeit
  • Mitarbeiter/innen in der Seniorenarbeit, Pfarrer/innen, Gemeindepädagog/innen
  • alle mit Interesse am Thema


Datum

10. März 2018 | 9.00 bis 15.30 Uhr


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Ablauf

09.00 Uhr | Ankommen bei Kaffee und Tee, Büchertisch und Informationen
09.30 Uhr | Begrüßung und Morgenbesinnung
09.45 Uhr | Vortrag zum Tagesthema „Was unser Leben reich macht“ (Referent: Prof. Dr. Ralf Evers, Evangelische Hochschule Dresden Arbeitsschwerpunkte Praktische Theologie und Generationenbeziehungen)
10.45 Uhr | Kaffeepause
11.00 Uhr | Austausch und Rückfragen zum Vortrag
11.20 Uhr | „Zwischenspiel“ zur Auflockerung: „ Alt, wie ein Baum…“ - Singen als Bereicherung unseres Lebens - mit Frau Audersch, Kantorin u. Religionspädagogin
11.50 Uhr | Vorstellung der Arbeitsgruppen
12.00 Uhr | Mittagspause
13.00 Uhr | Arbeitsgruppen
14.30 Uhr | Kaffeepause
15.00 Uhr | Fazit des Tages & Ausblick
15.30 Uhr | Abschlusssegen


Tagungskosten (inkl. Verpflegung)

  • Ehrenamtliche 10,00 €
  • Hauptamtliche 15,00 € (auf Rechnung)

Ort

Evangelisches Schulzentrum Leipzig
Schletterstraße 7, 04107 Leipzig
Eingang: über den Schulhof (siehe Beschilderung)

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Arbeitsgruppen


1. Berührungen machen glücklich!? Berührungen dürfen sein?!

Viel ist von grenzüberschreitenden Berührungen die Rede. Es scheint naheliegend, außerhalb von Familie und Freundschaft auf Distanz zu gehen. Müssen einsame Menschen deshalb auf Berührungen verzichten? In diesem Workshop werden die eigene Prägung, die Wahrnehmung von Bedürfnissen und Grenzen sowie Unterschiede zwischen Männern und Frauen in den Blick genommen. Dazu erhalten Sie praktische Tipps.

> Ute Ellinger | Krankenhausseelsorgerin Leipzig


2. Erinnerungen teilen - Methoden zur Gesprächsanregung

Wie können wir in Gesprächskreisen mit Älteren gut miteinander ins Gespräch kommen über das, was uns glücklich und zufrieden macht? Wodurch können Erinnerungen angeregt werden? Womit können wir Diskussionen fördern? Es werden verschiedene Methoden vorgestellt und ausprobiert.

> Marion Kunz | Seniorenbeauftragte im Kirchenbezirk Leipzig, Erwachsenenpädagogin


3. "Willst Du froh und glücklich leben, lass (k)ein - Ehrenamt dir geben!" (nach Wilhelm Busch)

Da sich niemand gezielt unglücklich machen möchte, muss es Motive und Erfahrungen geben, die freiwilliges Engagement ermöglichen, oder eben auch nicht. Die Arbeitsgruppe lädt ein, über förderliche Rahmenbedingungen nachzudenken und sich auszutauschen.

> Frau Gatter | Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen e.V.


4. „Wie kann ich trösten?“ - Hilfen für das Gespräch

In Gesprächen werden wir mit Leid konfrontiert, das buchstäblich sprachlos macht. Wir möchten helfen, fühlen uns aber selbst ohnmächtig. Was wäre eine Vertröstung oder ein Trostpflaster? Wie können wir darauf anders reagieren?

> Anne-Kristin Kupke | Pfarrerin Diakonie Leipzig


5. Biografisches Schreiben

Schreiben ist eine wunderbare Möglichkeit, das Leben intensiver wahrzunehmen und mit sich selbst in Kontakt zu kommen. Aber auch, um vergangene Erlebnisse und Geschichten zu erinnern, festzuhalten und weiterzugeben. Dieser Workshop zeigt, wie Geschichten mit großer Leichtigkeit aufs Papier fließen können. Eine beglückende Erfahrung, die den Alltag bereichern kann! Alle sind willkommen, die sich neuen Wegen des Erlebens und Erzählens öffnen möchten, auch ohne Vorkenntnisse im Schreiben.

> Dr. Amelie Mahlstedt | Universität Leipzig


6. Glück

Viele Menschen denken, dass ihr Glück und Wohlbefinden abnimmt, wenn sie älter werden. Andere meinen, Menschen mit Behinderungen könnten nicht glücklich sein. Ist Glück wirklich nur mit Jugendlichkeit und Nicht-Behinderung verbunden? Alter und Behinderung = Unglücklich bzw. jung und gesund = Glücklich? Ist es wirklich so einfach? Können nur junge und gesunde Menschen glücklich sein? Hängt Glück nur von äußeren Umständen ab?

> Eckhard Klabunde | Pfarrer i.R., Ehm. Rektor des Pastoralkollegs

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Online-Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 28.02.2018 an, damit wir besser planen können.

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