Beratungsstelle

Angebote der Suchtberatung Blaues Kreuz

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Angehörigengruppe

Leistungsbeschreibung

Neben individueller Angehörigenberatung bieten wir Ihnen ein Angehörigenseminar regelmäßig an.

Sie sind nicht suchtmittelabhängig, aber ein Mitglied Ihrer Familie hat Probleme, die mit einem Suchtmittel in Verbindung stehen. Das kann Alkohol sein, kann aber auch illegale Drogen betreffen.

Sie haben geredet, gedrängt und gedroht. Doch bisher hat sich nichts wesentlich geändert.

Auch wir haben kein Patentrezept und keine Lösung „…und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende“, aber in unserer Angehörigengruppe können Sie über Ihre Familie und Ihre eigenen Bedürfnisse nachdenken, sich austauschen und Wege der Verbesserung suchen.

Wir arbeiten zu Themen, die von den Teilnehmern gewählt sind. In der Vergangenheit waren dies z.B. „Vertrauen und Lügen“, „Mit den Kräften haushalten“, „Nein sagen“, „Umgang mit dem Rückfall“

Die Gruppe kann einzeln oder parallel zu anderen Angebot besucht werden.

Information | Kontakt: Telefon 0341 92 65 70


Facharztsprechstunde-Blaues Kreuz

Leistungsangebot Facharztsprechstunde

Suchen Sie sucht-fachärztliche Beratung, so steht Ihnen jeden Dienstag unsere Ärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie zur Verfügung.

Folgende Leistungen werden durch sie angeboten

  • Sucht-fachärztliche Beratung
  • Vereinbarung über Aufnahme in stationäre Entgiftungsbehandlungen
  • Erstellung von ärztlichen Berichten für die Therapieantragstellung
  • Diagnostik psychischer und psychiatrischer Erkrankungen

Bitte melden Sie sich über unser Empfangsbüro an. In der Regel finden die vereinbarten Termine innerhalb einer Woche statt.

Sie benötigen keine Chipkarte und es wird auch keine Praxisgebühr fällig.

Information | Kontakt: Telefon 0341 92 65 70


Beschäftigungprojekt „BeTa”

Leistungsangebot - Beschäftigungsprojekt BeTa

Sie sind suchtkrank, leben abstinent und möchten durch praktische Beschäftigung ihrem Alltag eine feste Struktur geben und das Gefühl haben, etwas Sinnvolles zu tun?

Dann könnte das Beschäftigungs- und Tagesstrukturprojekt „BeTa“ genau das Richtige für Sie sein!

Das Ziel von „BeTa“ besteht in der Unterstützung der Abstinenz und der Förderung der Arbeitsfähigkeit für abstinent – lebende suchtkranke Menschen mit einer längerfristigen Arbeitslosigkeit. Dies geschieht durch praktische Tätigkeiten in gemeinnützigen Einrichtungen.

Die Beschäftigungsprojektteilnehmer werden durch einen Teamleiter in die praktischen Tätigkeiten eingewiesen und angeleitet und durch einen Sozialpädagogen betreut.

Was gibt es für Voraussetzungen für die Teilnahme?

  • Alkohol- / Drogenabstinenz
  • Arbeitslosigkeit
  • eigene Motivation für die Teilnahme
  • gesundheitliche und körperliche Fähigkeiten für die entsprechenden Tätigkeiten
  • Eignungsgespräch zwischen dem Projektinteressenten dem Anleiter und dem projektbetreuenden Sozialpädagogen
  • Einwilligung in die verbindliche Teilnahme am Beschäftigungsprojekt und die damit verbundene sozialpädagogische Begleitung

Um welche Tätigkeiten handelt es sich?

Bei den Beschäftigungen handelt es sich um praktische Tätigkeiten, welche gemeinnützigen Einrichtungen zu Gute kommen. Konkret können das sein:

  • Aufbesserungsarbeiten wie z.B. Malerarbeiten, Aufbereitung von Möbelspenden, Transport von Möbelspenden und Einrichtung von Klientenwohnungen, ...
  • Unterstützende Arbeiten in den Kindergärten des Fachbereichs (z.B. Reinigung der Spielplätze, Reinigung der Freiflächen...)
  • Praktische Vorbereitung / Nachbereitung von Veranstaltungen (z.B. Aufbau/Abbau von Zelten für Sommerfest, Aufbau/Abbau von Infoständen bei Veranstaltungen der Öffentlichkeitsarbeit, ...)
  • Aufbau von Einrichtungsgegenständen, Kleinstreparaturen in Mietobjekten u.ä.

Information | Kontakt: Telefon 0341 92 657 11

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