Workshop 2 | Krisenintervention an Schulen - Unterstützung nach herausragenden potenziell traumatisierenden Ereignissen

Kinder und Jugendliche reagieren nach dem Erleben von belastenden Ereignissen, wie dem Todesfall einer nahestehenden Person oder einem Gewalterleben, sehr unterschiedlich. Manche ziehen sich zurück, andere reagieren mit Aggressionen oder starker Anhänglichkeit, zeigen körperliche Symptome oder schulischen Leistungsabfall.

Im Workshop lernen Sie, Betroffenen eine erste Unterstützung zu geben, Strukturen an Schule zu schaffen, Hilfe zur Selbsthilfe zu vermitteln und Brücken zu weiteren Hilfen herzustellen. 

Die Zuwendung durch vertraute Personen ist in einer solchen belastenden Situation eine wichtige Unterstützung. Die unmittelbare psychosoziale Begleitung soll dazu beitragen, die akute Belastung der Betroffenen zu verringern und Folgeerkrankungen zu vermeiden.


Referenten: Tobias Hönig und Heike Stellmacher bilden die Teamleitung des Kriseninterventionsteams Leipzig e. V.

kit_team_300px_512.pngBeide arbeiten seit vielen Jahren als ehrenamtliche Einsatzkräfte und begleiten Menschen in akuten Situationen nach potenziell traumatisierenden Ereignissen wie z. B. nach dem Tod eines nahestehenden Menschen.