Leipziger Werkstatt-Tag für Seniorenarbeit - "Danke gut, ich kann nicht klagen!"

 

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"DANKE GUT, ICH KANN NICHT KLAGEN!"

Diese Aussage kennt wohl jeder und jede. Ist sie eindeutig? Geht es demjenigen, der sich so äußert, relativ gut? Ist also das, was beklagenswert ist, kein ausreichender Grund, ins Klagen zu verfallen?

Oder erlaubt er oder sie sich nicht über das zu sprechen, was belastend ist?

Es gibt wohl Gründe für die Klage, wie es auch Gründe für den Dank im Leben gibt. Ob ich zufrieden oder unzufrieden bin, hängt auch am Maßstab, den ich anlege und welche Vorstellungen ich vom Wohlergehen habe. Der Maßstab für das Einschätzen des eigenen Ergehens verändert sich - wie vieles im Älterwerden.

„Danke gut, ich kann nicht klagen!“ Wir brauchen den direkten Austausch, die Möglichkeit zur Rückfrage, damit wir einander gut verstehen können.

Beim 7. Werkstatt-Tag 2020 gibt es wieder Impulse und Möglichkeiten zum Gespräch. Damit wir Veränderungen im Leben verstehen, gestalten und Andere gut begleiten können, z.B. altwerdende Menschen in Kirchgemeinden, Caritas und Diakonie oder Seniorenkreisen.

Die ökumenische Vorbereitungsgruppe freut sich auf Sie! Herzliche Einladung!

P.S. Bitte melden Sie sich bis zum 13. März 2020 an, damit wir planen können.

einladung_2018_170.jpg gefördert vom Sozialamt der Stadt Leipzig marketingwappen_der_stadt_leipzig_607.png


Eingeladen sind…

  • ehrenamtlich Engagierte (in der Seniorenarbeit)
  • Diakonie- und Caritasbeauftragte, Kirchenvorstandsmitglieder
  • Verantwortliche und Interessierte in der Seniorenarbeit
  • Mitarbeiter/innen in der Seniorenarbeit, Pfarrer/innen, Gemeindepädagog/innen
  • alle mit Interesse am Thema


Datum

28. März 2020 (Samstag) | 9.00 bis 15.30 Uhr


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Ablauf

09:00 Uhr | Ankommenn bei Kaffee und Tee, Büchertisch und Informationen

09:30 Uhr | Begrüßung und Morgenbesinnung

09:45 Uhr | Vortrag zum Tagesthema „Danke gut, ich kann nicht klagen!“

10:45 Uhr | Austausch und Rückfragen zum Thema

11:00 Uhr | Zwischentöne mit Frau Audersch

11:50 Uhr | Vorstellung der Arbeitsgruppen

12:00 Uhr | Mittagspause

13:00 Uhr | Arbeitsgruppen

15:00 Uhr | Kaffeepause

15:30 Uhr | Auswertung des Tages, Ausblick und Abschlusssegen


Tagungskosten (inkl. Verpflegung)

  • Ehrenamtliche 10,00 €
  • Hauptamtliche 20,00 € (auf Rechnung)

 

Ort

Evangelisches Schulzentrum Leipzig
Schletterstraße 7, 04107 Leipzig
Eingang: über den Schulhof (siehe Beschilderung)

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Arbeitsgruppen


1. „Da fehlen mir die Worte“

Oft kommen wir im Gespräch mit anderen Menschen in Situationen, in denen uns buchstäblich die Worte fehlen. Wir werden hilflos und wissen nicht weiter. Wir weichen auf Banalitäten aus. Gibt es Auswege aus diesen „Klemmen“? Lasst uns gemeinsam nach Möglichkeiten suchen.
Ruth Weismann | Supervisorin

2. Meine Lebensspur in einem biblischen Text entdecken

Bringen Sie Freude und Neugierde auf Bewegung und Rollenspiel mit. Im Bibliodrama begegnen wir mit unseren unterschiedlichen Glaubens- und Lebenserfahrungen einem biblischen Text und der Erfahrungsvielfalt einer Gruppe.
Uta Riese | Gemeindepädagogin | Bibliodramaleiterin

3. Methoden und Themen für Seniorengruppen

Werkzeugkiste: „Was machen wir das nächste Mal?“ Ausprobieren und Material mitnehmen: ein praxisorientiertes Angebot für Ehrenamtliche, die Gruppen mit thematischen Angeboten leiten.
Marion Kunz | Religions- und Erwachsenenpädagogin

4. „Wenn die Sexualität in Rente geht“

Sexualität verändert sich im Alter, doch die Fähigkeit, Intimität zu erleben, bleibt vom Alter fast unberührt. Wir wollen in diesem Workshop darüber nachdenken und ins Gespräch kommen, wie Sexualität in dieser Lebensphase enttabuisiert und gelingen kann.
Oliver Wolf | Systemischer Paar- und Sexualtherapeut im calaidoskop Institut und Praxis Leipzig

5. Von wegen altes Eisen- Mann du wirst gebraucht!

Wie können sich Männer (im Ruhestand) mit ihren Interessen einbringen? Wie kann man sie ermutigen? Welche guten Erfahrungen gibt es?
Hartmut Günther | Reisekretär der Männerarbeit der sächsischen Landeskirche

6. Die Welt der Demenzkranken

Wer Menschen mit Demenz betreut, wird mit ungewöhnlichen Verhaltensweisen konfrontiert, die psychisch und physisch belasten. Einen Zugang zu ihrer Welt zu finden, hilft sich einzufühlen und angemessen reagieren zu können.
Andrea Schüler-Tecklenburg | Diakonie Leipzig Heimleiterin i.R.

7. „Die Kraft der Lieder“

Mit Liedern Menschen erfreuen, beleben, motivieren und ins Gespräch bringen. Welche Lieder kann man gut mit Gruppen oder bei Besuchen singen? Welche Lieder haben mich berührt? Wie kann ich anstimmen? Wir wollen singen, uns austauschen und uns gegenseitig anregen.
Katharina Audersch | Kirchenmusikerin und Religionspädagogin

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Online-Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 13.03.2020 an, damit wir besser planen können.

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