13. Januar 2019 | Festlicher Gottesdienst zum Jahresanfang eröffnet Jubiläumsjahr der Diakonie Leipzig

 

„Time to celebrate!“ – mit diesem schwungvollen Song ist die Diakonie offiziell in das 150. Jahr ihres Bestehens gestartet. Der Festgottesdienst zum Jahresanfang am 13. Januar war zugleich Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen zum 150jährigen Jubiläum. Im vollen Saal im Haus der Stadtmission in der Demmeringstraße 18 sorgte vor allem der Gospelchor aus Mitarbeitenden der Diakonie Leipzig und einigen Freunden und Angehörigen unter der Leitung von Eva von der Heyde, für den festlichen Rahmen und emotionale Momente. Die Predigt zur Jahreslosung für dieses Jahr hielt der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Professor Jens Herzer.

Im Laufe des Jahres werden weitere Veranstaltungen folgen. Beim Fachtag am 9. Juni wird der Blick in die (digitale) Gegenwart und Zukunft gewagt. Was wird Diakonie diesbezüglich erwarten? Welche ethischen Überlegungen müssen wir anstellen? Welche Rolle spielt der menschliche Faktor und welche Tätigkeiten können durch Roboter ersetzt werden? Diese und andere Fragen werden zur Sprache kommen und diskutiert werden. Der jährliche Ökumenische Gottesdienst auf dem Markt der drei Innenstadtgemeinden (Nikolai, Thomas und Trinitatis) sowie der Reformierten Kirche findet in diesem Jahr ebenfalls unter dem Motto „150 Jahre – Vielfalt für das Leben“. Beim Diakonischen Jugendtag am 12. Juni haben Jugendliche die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeit der Diakonie zu bekommen, indem sie einen Tag in einer diakonischen Einrichtung arbeiten. Eine Ausstellung 150 Jahre Diakonie in der Baumwollspinnerei wird einen anschaulichen Einblick in die Geschichte des Werkes geben. Parallel dazu entsteht eine Chronik, die am eigentlichen „Geburtstag“, am 3. November feierlich übergeben wird. Höhepunkt und Schlusspunkt der Festivitäten ist der Festgottesdienst am 3. November in der Thomaskirche mit Diakonie-Präsident Ulrich Lilie.

Eigentlicher Gründungstag ist der 2. November 1869, an diesem Tag begann die soziale Arbeit in diesem Werk - zunächst in der Armenpflege und in der Fürsorge für Frauen und Mädchen. Missionsdirektor Pfarrer Christian Kreusel: „Seitdem hat sich vieles geändert in der Arbeit der Diakonie, in unserem Land, in unserer Welt. Wenn man in die Geschichte schaut, sieht man aber auch, wie sehr sich manche Problemlagen gleichen. Gleich geblieben ist auch der Wille von Menschen, bestehende Not zu lindern und anderen bei der Gestaltung ihres Lebens beizustehen.“

Susanne Straßberger | Presse Diakonie Leipzig

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