Fachtag Tod und Sterben

Übergänge verstehen – Rituale als Brücke zwischen Abschied und Neubeginn

Der Fachtag „Sterben, Tod und Trauer – Perspektiven aus verschiedenen Kulturen und Religionen“ am 20. Juni 2025 in der Leipziger Propstei St. Trinitatis war wieder ein voller Erfolg. Das Thema „Übergänge verstehen – Rituale als Brücke zwischen Abschied und Neubeginn“ stieß auf so großes Interesse, dass alle 100 Plätze schnell ausgebucht waren. Dies unterstreicht die Relevanz des Themas in unserer Gesellschaft. Der Fachtag beleuchtete die zentrale Rolle von Übergängen und Ritualen in der Begleitung von Menschen in Trauer- und Sterbeprozessen und betonte, dass jeder individuell trauert.

Das Programm bot vielfältige Impulse, darunter hochkarätige Referate. Dr. Esnaf Begic von der Universität Osnabrück sprach über „Sterben, Tod und Trauer im Islam“, und Dr. Bernd Kirschberger von der Deutschen Kommission Justitia et Pax beleuchtete den „gesellschaftlichen Umgang mit den Toten“. Beide Vorträge und die gut besuchten neun Workshops, die Themen wie z.B. „Verlust, Trauer und Rituale aus systemischer Sicht“, „Aromatherapie in der Sterbebegleitung“ und „Sterben, Tod und Trauer – transkulturelle Begleitung am Lebensende“ behandelten, förderten einen intensiven Austausch unter den Teilnehmenden.

Der Fachtag richtete sich an Fachkräfte aus Pflege, Sozialarbeit, Pädagogik, Psychologie und Seelsorge, aber auch an alle Interessierten. Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung junger Menschen, die ein starkes Engagement für die vielschichtigen Aspekte unserer multikulturellen Gesellschaft im Kontext von Sterben und Trauer zeigten.

Hinter den Fachtagen steht seit fünf Jahren ein Netzwerk bestehend aus der Diakonie und Caritas Leipzig, der Thomas Kirche Leipzig, Die Bestattung Ananke und der Bahá’í Gemeinde.

www.sterbenundtrauer.de