Diakonie Leipzig
Vielfalt für das Leben

Tagespflege Paul Gerhardt


Ludolf-Colditz-Straße 3

04651 Bad Lausick

Telefon: 034345. 531 55

 

Wir stellen uns vor


Die Tagespflege ist für pflege- bzw. betreuungsbedürftige Senioren da, die gern weiterhin zu Hause wohnen möchten. Sie können dann an einzelnen oder allen Werktagen hier her kommen und den Tag in Geselligkeit und unter fachlich kompetenter und qualifizierter Pflege verbringen. Auf diese Weise erfahren sie selbst Anregung, Förderung, Gemeinschaft und fachliche Hilfe. Den pflegenden Angehörigen zu Hause ist diese Zeit eine Entlastung bzw. wird dadurch eigene Berufstätigkeit ermöglicht.


Pflegeschwerpunkte und Zielgruppen:

  • Senioren, die pflegebedürftig im Sinn des SGB IX und in die Pflegeklassen 1-3 eingestuft sind
  • Menschen mit Demenz und anderen gerontopsychiatrischen Erkrankungen
  • ältere Menschen mit Behinderung

Angebote und Leistungen


  • Betreuung und Pflege in der Zeit von 7:30 Uhr – 16:00 Uhr
  • Organisation des Transportes mit einem Personentransport
  • erstes und zweites Frühstück, Mittagessen und Vesper aus der eigenen Heimküche; vieles davon wird auch gemeinsam zubereitet – z.B. Kuchen backen
  • Übernahme aller behandlungspflegerischen Maßnahmen, die in diesem Zeitraum anfallen
  • Baden in der Pflegebadewanne
  • Gestaltung der täglichen Angebote nach den Wünschen und Bedürfnissen der Gäste; abwechslungsreiches Programm mit Bewegungsübungen, Gedächtnistraining, Erinnerungsarbeit, Sport und Spiel, Gestalten und Basteln, Zeitungsschau u.v.m.
  • Aufenthalt im Freien, Spaziergänge, Essen auf der Terrasse
  • Ruhezeiten; auch Mittagsschlaf im Bett möglich
  • kleine tägliche Andacht, Geburtstagsfeiern, Festlichkeiten
  • Friseur und Fußpflege im Haus
 

Ausstattung


  • ein großer Gemeinschaftsraum mit Kücheneinrichtung
  • drei kleinere Aufenthaltsräume für Einzelbeschäftigung, Therapien und Ruhezeiten
  • Pflegebad, behindertengerechte Sanitäreinrichtungen
  • Terrasse
  • reichhaltige Ausstattung mit Materialien zur Beschäftigung
  • Pflegehilfsmittel wie Pflegebett, Rollstühle, Spezialbesteck usw.
  • großer parkähnlicher Garten, Nähe zum Kurpark

Besonderheiten


Die Tagespflege befindet sich als separate Einrichtung im Untergeschoss des Pflegeheims Paul Gerhardt. Einrichtungen und Angebote des Pflegeheims, wie z.B. Veranstaltungen und Serviceleistungen, können mit genutzt werden.

In vielen Fällen werden unsere Tagespflegegäste zu Hause auch von ambulanten Pflegediensten betreut, mit denen wir uns hinsichtlich der Pflege und der zeitlichen Gestaltung gut absprechen. Arztbesuche und Therapien sind während der Anwesenheit bei uns möglich.

Ansprechpartner


Leiterin der Tagespflege: Ilona Zieger

Telefon: 034345 53155


Weitere Ansprechpartner:


Heimleiter: Hans-Georg Focking

Telefon: 034345. 531 10

E-Mail: hans-georg.focking@diakonie-leipzig.de


Pflegedienstleiterin: Reinhild Gersch

Telefon:034345. 531 15

E-Mail: reinhild.gersch@diakonie-leipzig.de


Verwaltungsmitarbeiterin: Ines Semmer

Telefon: 034345. 531 12

E-Mail: ines.semmer@diakonie-leipzig.de

Fax: 034345. 531 20


Sprechzeit:

werktags von 9:00 – 16:00 Uhr oder nach vorheriger Vereinbarung

Erstkontakte und Besichtigungen der Einrichtung sind zwischen 9:00 – 16:00 Uhr möglich. Bitte melden Sie sich in der Verwaltung oder den Dienstzimmern. Wir empfehlen die vorherige Terminabsprache.

Spenden


Wir freuen uns über Spenden zur Unterstützung unserer Arbeit, z.B. zur erweiterten Freizeitgestaltung, für die Verschönerung der Wohn- und Aufenthaltsbereiche sowie die Instandhaltung der Einrichtung.


Spendenkonto der Diakonie Leipzig

Konto-Nr. 100 100 100

BLZ 860 956 04

Kreditinstitut: Volksbank Leipzig eG

Bitte unbedingt angeben

Verwendungszweck: Tagespflege - Paul Gerhardt

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Geschichte des Seniorenzentrums Paul Gerhardt


Unsere Einrichtung blickt auf eine mittlerweile hundertjährige Geschichte zurück. Anfang des 20. Jahrhunderts blühte die Stadt Bad Lausick als Kurort auf; viele Villen und das Kurviertel entstanden und Verantwortliche der Inneren Mission kauften ein sehr nahe am Kurpark gelegenes Grundstück. In den Jahren 1905 – 1907 wurde das „Genesungsheim“ als Erholungsheim für kinderreiche Mütter gebaut, deren Kinder in der Nähe im „Bethlehemstift“, ebenfalls einer kirchlichen Einrichtung, die es in veränderter Form bis heute gibt, untergebracht waren. Die Mütter wohnten in kleinen Einzelzimmern und konnten die Kureinrichtungen des „Hermannsbades“ in Anspruch nehmen.


Im Krieg wurde das Heim als Lazarettaußenstelle genutzt. Nach dieser Zeit fand man es stark demoliert und verwahrlost vor. Durch Flüchtlinge, die Unterkunft suchten, wurde in den Nachkriegsjahren ein Teil des Hauses belegt, woraus sich dann das Altenheim entwickelte. Der andere Teil wurde durch staatliche Stellen an Kurgäste vermittelt. Nach und nach konnten immer mehr Plätze privaten Erholungsgästen zur Verfügung gestellt werden. Die Kombination von Heimbewohnern und den meist älteren Gästen erwies sich als sehr vorteilhaft, da die Gäste Leben und Abwechslung ins Haus brachten. Durch viele Dauergäste, die mehrmals im Jahr in Genesungsheim waren, bildete sich ein Freundeskreis, aus dem dann wieder viele spätere Heimbewohner kamen.


Nach der „Wende“ änderte sich die Struktur des Hauses und die Gästezahl ging stark zurück. Das Genesungsheim wurde dann ausschließlich als Alten- und Pflegeheim genutzt. Da die Raumverhältnisse nicht der Heimmindestbauverordnung entsprachen, wurde das Pflegeheim Paul Gerhardt mit dem Tagespflegebereich in den Jahren 1997-1998 als Ersatzneubau gebaut und im Dezember 1998 in den Dienst gestellt. Danach erfolgte der Umbau des Genesungsheims und des dazu gehörigen Wirtschaftsgebäudes zu einem Haus für Betreutes Wohnen mit 24 Wohnungen.

 
 
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