Diakonie Leipzig

24. September – Jahresfest 2011 im Martinstift

Liebe Freunde des Martinstiftes!

Vor einem Jahr luden wir Sie auf die „grüne Weide", um mit uns gemeinsam den neu gestalteten Andachts- und Lebensraum einzuweihen und Vorschläge zu machen, wie dieser künftig heißen solle, da dort ja auch Theaterproben, Tanz- und Kinoabende stattfinden sollten, wofür die Technik, dank zahlreicher Spenden nun auch installiert ist:

Sie haben entschieden, und so laden wir Sie diesmal ein, das Leben in der „Oase" mit uns zu feiern - einem Ort voll stiller Geborgenheit, aber auch bunter Lebendigkeit - eben gleich einer Oase in „wüster" Umgebung!

Dabei ist uns bewusst geworden, wie bedeutsam Namen sein können, um auszudrücken, was einem wichtig ist, womit man sich identifiziert, um Identität zu stiften!

So wie die Legende um die Person des heiligen Martin von Tours als Namenspatron unseren Hausspruch, „Selig sind die Barm-herzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen", das Wesen unserer Arbeit verSINN-BILDlicht, sollte das Wesentliche, das Besondere jedes einzelnen Hauses dargestellt werden.

Wir machen dies nicht in Form eigenständiger Hausnamen, obwohl A, B, und C ja nicht gerade sehr viel Vision vermittelt, oder gar identitätsstiftend wirken könnte, sondern haben indes „Bibelgeschichten" gesucht, die diesen besonderen Inhalt, das Wesen eines jeden Hauses ausdrücken - seine „Lebensgeschichte", und haben den Bildhauer Günter Platzer beauftragt, gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Martinstiftes, Mosaik-Bilder zu gestalten, die als Hausschilder den Blick von der schönen Fassade auf das Herz unserer Arbeit lenken sollen!

Wir wollen damit aber auch zeigen, dass „Bibelgeschichten - Geschichten für's Leben" sind, Geschichten, die so viel Wahrheit und meist auch immer noch so viel mehr Aktualität besitzen, als uns oft lieb ist, die uns Orientierung geben können und Sinn.

Diese biblischen Geschichten spielen ja alle im „Heiligen Land", also in Israel, wo somit auch die Wurzeln unseres christlichen Glaubens liegen. Deshalb soll unser Jahresfest auch ein „jüdisch-israelisches" Fest werden, mit jüdischen Liedern, orientalischem Essen und Flair - umrahmt von Klez-mermusik.

Die Mosaike werden dann während der Andacht enthüllt, und jedes Haus wird die zentrale Aussage der Geschichte als kurze Szene sicht-und erlebbar machen.

Da wir bei der Andacht und der Kaffeetafel leider immer sehr beengt sind, ersuchen wir Nichtangehörige erst ab dem bunten Programm zu uns zu stoßen. Wir freuen uns natürlich, wenn Sie dann zum Abendessen bleiben und vor allem den Abend beim Tanz mit uns ausklingen lassen!

Wir freuen uns auf Sie

Anton Auracher - Wohnstättenleiter und Angelika Müller – Heimbeiratsvorsitzende


Festprogramm am 24. September 2011


14:00 Begrüßung durch Herrn Auracher

14:30 Festandacht mit Enthüllung der Hausbilder

15:30 Kaffeetafel

ab 16:30 Buntes Programm: (ab hier öffentlich!)

  • Bekannte Weisen und Schlager zum Mitsingen mit der Band „Spätschicht" mit Beschäftigten der Werkstätte des christlichen Jugenddorfes in Schönebeck/Elbe
  • Israelische Tänze mit Raisa zum Gucken und Mitmachen
  • „1000 und eine Nacht" Svenja erzählt in der Oase Märchen und Geschichten aus dem Orient
  • „Komm ins Beduinenzelt" Laken-Malen mit Linda
  • „Alles in Scherben" - Mosaik gestalten mit dem Bildhauer Günter Platzer
  • Schmink-, Bastel- und Spielstationen
  • „Reich der Sinne" willkommen im Sinnesgarten
  • Streichelzoo mit Schafen und Schäferhunden
  • Therapiehundevorführung
  • Büchertisch des Christlichen Buchladens
  • Infostand des Eine Welt Ladens

18:30 Abendessen mit Spezereien aus Israel und dem Orient

19:30 Klezmermusik mit der Band „KlezzKavice" Tanz in die Nacht mit Cocktails im Beduinenzelt



 
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