Diakonie Leipzig
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Erziehungsstellen – Pflegeeltern

Evangelische Jugendhilfe

Nikolaikirchhof 3

04109 Leipzig

Wir stellen uns vor

Im Bereich der Erziehungsstellenarbeit haben sich folgende vier freie Träger der Jugendhilfe durch einen Kooperationsvertrag zusammengeschlossen, um kontinuierlich zusammenzuarbeiten.

  • Diakonisches Werk Innere Mission Leipzig e.V.
  • Herbie e.V.
  • Fairbund e.V.
  • AWO Stadt Leipzig e.V.

Dies umfasst die konzeptionelle Entwicklung, den fachlichen Austausch, die Kontaktgestaltung zum Jugendamt, gemeinsame Veranstaltungen mit den Erziehungsstellenfamilien aller Träger, die Mitarbeit in Gremien und Arbeitskreisen sowie trägerübergreifende Fortbildungsangebote.


Erziehungsstellen sind eine besondere Form der Vollzeitpflege, auf der gesetzlichen Grundlage 33 Absatz 2 SGB VIII. In Erziehungsstellen finden Kinder ein neues Zuhause, deren Herkunftsfamilien ihrem Erziehungsauftrag nicht nachkommen können.

Es werden Familien für Kinder gesucht, die aufgrund ihrer traumatischen Erfahrungen und Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten eine normale Pflegefamilie überfordern würden. Viele dieser Kinder haben bereits mehrere Bezugspersonen und Beziehungsabbrüche erlebt und haben in Heimen und Wohngruppen gelebt. Durch die Einbindung in eine dauerhafte familiäre Lebensform erhalten die Kinder die Chance verlässliche Bindungen einzugehen, lebenspraktische und soziale Fähigkeiten zu erlernen und traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Die Hilfe kann mit der Rückkehr in die Herkunftsfamilie enden. Oft aber bleibt das Kind bis zur Volljährigkeit in der Pflegefamilie. Die Akzeptanz der Herkunftsfamilie des Kindes und eine Zusammenarbeit mit dieser ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.

Weitere Informationen zu der Arbeit der Erziehungsstellen und des Trägerverbundes finden Sie auf www.erziehungsstellen-leipzig.de

 

Wir erwarten von Pflegeeltern


  • eine pädagogische oder psychologische Grundausbildung eines Elternteiles
  • ein eigenes Zimmer für das Kind in ihrer Wohnung
  • Einfühlungsvermögen, Geduld, Engagement, Flexibilität und hohe Belastbarkeit
  • die Akzeptanz und Wahrnehmung der Bedürfnisse des Kindes und die Bereitschaft bestehende Gewohnheiten der Familie den Bedürfnissen des Kindes entsprechend zu verändern
  • Bereitschaft zur steten Reflexion der pädagogischen Arbeit
  • die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Beraterinnen des Trägers, dem Jugendamt und der Herkunftsfamilie
  • aktive Mitwirkung am Hilfeplanverfahren

Angebote und Leistungen des Trägers

  • die Suche interessierter und geeigneter Familien
  • eine umfangreiche, vorbereitende Schulung der Bewerberfamilien und Unterstützung der Erstellung der Bewerbungsunterlagen
  • Begleitung der abschließenden Prüfung der Eignung durch den ASD
  • Vorbereitung und Begleitung einer sorgfältigen Kontaktanbahnung mit dem betreffendem Kind
  • kompetente, kontinuierliche Begleitung und Beratung unter Einbeziehung aller Familienmitglieder, sowie weiterer am Hilfeprozess Beteiligter
  • Vorbereitung und Begleitung des Hilfeplanverfahren und der damit verbundenen individuellen Entwicklungsplanung und Dokumentation

  • die Ansprechbarkeit der Beraterinnen besteht für die Familien (auch außerhalb der Dienstzeiten) stets telefonisch und bei Hausbesuchen
  • es besteht zusätzlich das Angebot zu einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch der Familien untereinander und zur Supervision
  • die Beraterinnen begleiten bei Bedarf den Umgang zur Herkunftsfamilie bzw. vermitteln bei auftretenden Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit
  • auch den Erziehungsstellenkindern stehen die Beraterinnen als feste Bezugspersonen mit Rat und Hilfe stets zur Seite
  • neben den individuellen Kontakten gibt es regelmäßig Gruppenangebote für die Kinder
  • über die zahlreichen, differenzierten Kontakte entsteht ein Vertrauensverhältnis, welches diese Hilfeform in besonderem Maß auszeichnet

Alle Familien erhalten darüber hinaus für ihre Arbeit eine angemessene finanzielle Aufwandsentschädigung und einen Beitrag zur Altersvorsorge.

 

Erziehungsstellenberaterin und Ansprechpartner


Antje Stabrey - Dipl.- Sozialpädagogin und Systemische Familienberaterin

Telefon: 0341. 58 61 72 11 oder 034262. 62 983

Mobil: 0177. 89 33 056

E-Mail: antje.stabrey@diakonie-leipzig.de


Postanschrift:

Evangelische Jugendhilfe

Erziehungsstellen

Nikolaikirchhof 3

04109 Leipzig

 

Ihre Spende hilft uns


Wir sind in unserer Arbeit auch auf Spenden angewiesen und würden uns über eine Unterstützung sehr freuen. So benötigen wir z.B. Gelder für:


  • Mit Hilfe von Spenden könnten wir mehr Öffentlichkeitsarbeit leisten. z. B. Plakatwerbung
  • Spenden wären auch notwendig, um besondere Projekte zu finanzieren z. B. erlebnispädagogische Angebote in der Gruppenarbeit mit den Kindern.


Spendenkonto der Diakonie Leipzig

Konto-Nr. 100 100 100

BLZ 860 956 04

Kreditinstitut: Volksbank Leipzig eG

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Verwendungszweck: Erziehungsstellen + Name und Adresse des Spenders


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