Diakonie Leipzig

neuseen classics

Pfingsten 2011: Statt SCHWARZ wie der Rest von Leipzig traten wir in HELLBLAUEN Trikots an sahen GRÜN beim Start und kämpften bis uns das ROTE Blut der geplatzten Lungenäderchen in den Mund floss.

Die Diakonie zeigte heuer zum fünften mal in Folge Flagge bei den Neuseen Classics - rund um die Braunkohle. Aufgestellt in vier Teams, einem bei der 30 Km Runde, zwei bei den 70 Km und, unterstützt durch unsere Stuttgarter Diakonie Fundracing Partner, einem in der 135 Km Distanz.

Samstag, einem Tag vor dem Rennen, trafen wir uns bei der traditionellen Nudelparty im Kraftwerk Lippendorf.  Gleich zu Beginn holten wir unsere Startunterlagen ab und staunten nicht schlecht, als wir auf unseren Nummern den Startblock A entdeckten. Dort werden die Teilnehmer eingeordnet, denen man  die höchstmögliche Durchschnittsgeschwindigkeit zutraut - welche Ehre - und besonders was für eine Chance.  Zu verdanken haben wir das unseren Promifahrer Jens Lehmann.

Nun starteten wir also Pfingstsonntag aus der Pole Position, sogar noch vor dem Startblock A im Start-/Zielbereich unter hungrigem Blitzlichtgewitter auf unseren oben benannten Promifahrer und Ex-Olympiasieger im Bahnradfahren.

Gepusht durch den spektakulären Start , quälten wir jeden einzelnen unserer Beinmuskelfasern aus dem Gewerbegebiet Zwenkau, auf der B2 jenseits der 50 Km/h,  um den Markleeberger See herum über die Gemeinden: Dreiskau-Muckern, Pötzschau, Oelzschau, Kömmlitz, Hainichen, Stockheim, Steinbach, Kleinbeucha, Beucha, Kitzscher, Dittmannsdorf, Braußwig, Eula, Gestewitz, Großzössen, Lobstädt, Neukieritzsch, und Lippendorf. Überall wird man angefeuert, in einem Ort leierten begeisterte Fans eine Feuerwehrsirene hoch - was für ein psychologischer Energieschub.

Vor uns fegte eine Luxuslimousine den Weg frei, die Strecke, professionell abgesperrt und durch Streckenposten abgesichert, lässt sich im großen Feld gut fahren. Stürze lassen sich dennoch nicht vermeiden. So landete eine Gruppe im Kornfeld. Unter Ihnen auch Thomas, ein Fahrer des Fundracing Diakonie Teams. Zum Glück erlitt er keine ernsthaften Verletzungen.

Wir alle gaben unser Bestes und unsere Ergebnisse können sich sehen lassen. Tobias und ich fuhren einen 39 Km/h Schnitt dicht gefolgt von dem Rest der diakonischen Reiter.

Das Rennen ließen wir  in unterhaltungsfreudiger Gesellschaft mit den Stuttgartern bei kalten Getränken ausklingen. Wir danken all den Menschen die dieses Event organisiert, gesponsort und tatkräftigt unterstützt haben und freuen uns schon auf die Neuseen Classics 2012.


D.R.

Jaaaaaaa...Geschafft!!!

Jaaaaaaa...Geschafft!!!
Bild 1 von 6
 
 
Persönliches Budget
Sorgentelefon